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Photovoltaik Münster

Freiflächen-Photovoltaikanlage für Armacell in Münster

Knapp 1 MWp Solarleistung für die direkte Stromversorgung der Produktion

  • Kunde / Anlagenbetreiber: Armacell GmbH
  • Projektentwickler: LORENZ³ GmbH
  • Standort: Robert-Bosch-Straße 10, 48153 Münster
  • Projektart: Freiflächen-Photovoltaikanlage für den industriellen Eigenverbrauch
  • Fertigstellung: April 2026
  • Leistungsumfang ENKL: Technische Umsetzung und Installation inklusive elektrischer Infrastruktur und Netzanbindung
  • Anlagenleistung: 999,24 kWp
  • Anzahl Module: 2.271
  • Fläche: rund 4.100 m²
  • Erwarteter Stromertrag: rund 950.000 kWh pro Jahr
  • Stromnutzung: 100 % Eigenverbrauch in der Produktion
  • CO₂-Einsparung: rund 327 Tonnen pro Jahr
  • Besonderheit: Eine der größten innerstädtischen Freiflächen-Photovoltaiklösungen für den gewerblichen Eigenverbrauch in Nordrhein-Westfalen; Nutzung vorhandener Industrieflächen ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.

Am Produktionsstandort von Armacell in Münster realisierte ENKL gemeinsam mit dem Projektentwickler LORENZ³ eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von knapp 1 MWp. Auf rund 4.100 Quadratmetern wurden insgesamt 2.271 Solarmodule installiert. Die Anlage erzeugt voraussichtlich rund 950.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr.

Der erzeugte Strom wird vollständig direkt am Standort genutzt und fließt zu 100 Prozent in die Produktion von Armacell. Dadurch werden Stromerzeugung und Verbrauch unmittelbar miteinander verbunden. Gleichzeitig reduziert die Anlage die CO₂-Emissionen um rund 327 Tonnen pro Jahr.

Eine Besonderheit des Projekts ist die Nutzung einer bereits vorhandenen Industriefläche. Statt zusätzliche Flächen zu erschließen, konnte ein bislang ungenutzter Bereich des Betriebsgeländes für die dezentrale Energieerzeugung aktiviert werden. Die Anlage zählt damit zu den größten innerstädtischen Freiflächen-Photovoltaiklösungen für den gewerblichen Eigenverbrauch in Nordrhein-Westfalen.

Auch die technische Infrastruktur stellte besondere Anforderungen an die Umsetzung. Für insgesamt neun Wechselrichter mit jeweils 100 kW Ausgangsleistung verlegte ENKL rund 900 Meter Versorgungsleitungen. Hinzu kamen die PV-Hauptverteilung und die Niederspannungshauptverteilung.

Für die Kommunikation und sichere Netzanbindung der Anlage wurden zudem rund 1.000 Meter Glasfaserleitung verlegt. Die Verbindung bildet unter anderem die technische Grundlage für die Einbindung des Netzschutzes. Die Umsetzung erfolgte im Zusammenspiel der ENKL Teams aus Münster und Meppen.

Das Projekt zeigt, wie bestehende Industrieflächen gezielt für eine dezentrale Energieversorgung genutzt werden können: Solarstrom wird genau dort erzeugt, wo ein hoher Energiebedarf besteht, und direkt in die betrieblichen Prozesse eingebunden.
 

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